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 Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht 
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Registriert: 09.02.2009, 16:54
Beiträge: 66
Beitrag Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
In meinem SR Universum intressieren sich die UCAS-Bürger
genau soviel für Aussenpolitik wie die Amis, die auch schon
mal ne Busreise nach Berlin buchen würden, aber imho ist
der noch nicht rückverdummte UCASe wohl recht stark an
Aussenpolitik intressiert.

Mich würde jetzt intressieren ob und wie ihr das wiedererstarkte
(oder schon wieder schwächelnde) Japan einbaut, bzw.
wie die Sicht eines UCAS Bürgers auf das Kaiserreich ist.

Wie verbreitet sind Verschwörungstheorien über usammenhänge
von Yaks und Regierung bzw. Konzernen. Wie beurteilt man
die japanische Lage auf dem amrekanischen Kontinent.
Sind eure Runner direkt oder indirekt in Waffenlieferungen
in den Süden verwickelt. Ist der Kaiser sone Boulevardschlampe
wie Lady Die bei uns.


19.02.2009, 11:54
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Registriert: 18.02.2009, 02:29
Beiträge: 114
Wohnort: Osnabrück
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
So wie ich das sehe , ist JApan die neuen USA.
Alles was aus Japan kommt ist cool und sofort angesagt.
Deswegen wird in dem Stadtsprech auch Japanisch mit eingebaut.

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Glauben heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.


19.02.2009, 12:25
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Registriert: 04.02.2009, 17:22
Beiträge: 131
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Ich denke eher das der Kaiser in etwa die Rolle der Queen einnimmt, also so medientechnisch. Ich kann mir nämlich nur schwer vorstellen, dass der Kaiser eines Landes mit starken imperialistischen Tendenzen irgendwelche Opfer von Landminen in Afrika besucht.

Das Problem is, dass man meiner Ansicht nach zwischen Seattle (so als Runnerhauptstadt) und den restlichen UCAS unterscheiden muss. Ich glaube das der Einfluss der Japaner in Seattle wesentlich höher ist, aufgrund der geographischen Lage. Seattle ist ja Enklave und ich denke dass das Überleben dieser Enklave zu einem nicht unbeachtlichen Teil von den Japankons abhängt. In den restlichen UCAS glaube ich ist der einfluss nicht ganz so groß wie in Seattle, da die einheimischen Konzerne wohl versuchen werden, den Einfluss der Japankons in ihrem domestischen Märkten gering zu halten.

Desweiteren glaube ich das Regierung und Kons eng verwoben sind. Nicht so eng wie Atzlan/Aztech aber in meiner Vorstellung handelt die Regierung entweder direkt (z.B. San Fransisco) oder versucht ihre Interessen mit Hilfe der Japankons durchzusetzen (z.B. in Seattle). Außgenommen davon ist natürlich Yamatetsu, je nachdem wann man spielt handelt es sich ja sowieso nicht um einen Japankon. Aber auch zu Zeiten, als die noch auf der Insel waren, glaube ich nicht, dass die Bindung so eng war wie zwischen der Regierung und z.B. Shiawase oder Renraku.

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"Diese verdammte Brauerei! Die füllen 10000 Flaschen Bier am Tag ab. Ich trink 45 vom Fließband und bin das Arschloch"
- Schluckspecht -


19.02.2009, 13:21
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Registriert: 28.12.2008, 19:02
Beiträge: 231
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Japan ist eine Wirtschaftsmacht, nicht umsonst stellt(e) das Land die meisten Megakonzerne (fünf von acht) und der Kaiser ist ein wahrer Kaiser. Der kümmert sich einen Dreck um irgendwelche Kinder in irgendwelchen Ländern, deren Wirtschaftskraft eh gen Null tendiert (Hauptsache die Warlords haben genügend Geld, um die Waffenlieferungen zu zahlen oder das Land verfügt über genügend Ressourcen). Wichtiger ist, daß der Abschaum (=MetaMenschen) verschwindet, Ausländer keinen wirklichen Einfluß gewinnen können und daß der wirschaftliche Einfluß Japans global gestärkt wird.

Armeeangehörige genießen ein sehr hohes Ansehen in der Bevölkerung, schließlich verteidigen sie das Land mit ihrem Leben, was für sie eine wahre Ehre ist. Diese ganze Samurai-Philosophie ist wieder (relativ) stark in der Gesellschaft verankert und man ist froh, wenn man seinem Land einen Dienst erweisen kann. Wozu auch die Arbeit in einem Megakonzern gehört.

Japan ist imperialistisch durch und durch. Bloß keine political correctness. Das sind Eroberer. Sowas braucht Shadowrun - mehr als die fünfzigste schwere Pistole.


UCAS-Bürger betrachten Japan (und alles, was aus dem Land kommt, es sei denn, es ist billig) mit Mißtrauen. Ares ist der Beschützer heiliger westlicher Werte. Japan will alles unterjochen und ausrauben.

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19.02.2009, 14:22
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Registriert: 09.02.2009, 16:54
Beiträge: 66
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Ist/wird nicht grade ein neuer junger Kaiser mit libarlem Schattenkabinett
eingearbeitet, der sogar Truppen aus Amerika abzieht(wenn auch aus
Innenpolitischen Katastrophen heraus?)

Kommen da nicht solche Erlöserwünsche wie bei Obama auf?
Grade in den Jap-Kon-Medien die dadurch ihren Ruf verbessern
können?

Wie sieht es in der internationalen Sportwelt eigentlich aus?
Irgendwas über bärtige Japanerinnen bekannt?

Ja ich hab die Metafeindlichkeit ganz vergessen.
Also darstellungen als faschistisches Terrorregime.
Trägt das Humaispack dann jetzt Bandanas mit der
aufgehenden Sonne statt Palis?


19.02.2009, 17:07
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Registriert: 18.02.2009, 15:31
Beiträge: 2
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
na ja, dass der junge Kaiser sich mit der Erbin des Shiawase-Konzerns verheiratet hat, bringt be einigen schon allerlei Misstrauen mit sich, bei anderen wird das sehr positiv gesehen.

Humanis braucht keine Palitücher, Gewalt gegen Metas ist völlig alltäglich, denn besonders das LoneStar-Equivalent Sakura Security ist dafür bekannt, hart und erbarmungslos ungerecht gegen Metas vorzugehen.

Sport... na ja, soweit ich weiß ist Combat Biking ganz groß in Japan.


19.02.2009, 17:37
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Registriert: 20.03.2009, 21:26
Beiträge: 15
Wohnort: Glabotki
Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Wie stark das Selbstbewusstsein der Japaner im Shadowrun - Universum ausgeprägt ist wie auch ihr Selbstverständnis wird an den Yamato - Idealen deutlich. Hierzu habe iche inen Link von Shadowiki.de gefunden:

http://www.shadowiki.de/Yamato-Ideal

Was dort drinsteht ist aus der Perspektive aller Nicht - Japaner schon recht starker, geradezu rassistisch angehauchter Tobak. Hier ein kleiner Auszug, Zitat:

Japanische Tugenden

Andere Nationen sind nicht fähig sich bestimmte japanische Tugenden anzueignen oder sie auch nur zu verstehen. Obwohl einige Tugenden aus China kamen, sind diese Tugenden durch Japan hervorgebracht worden.



Mehr ist dazu wohl nicht weiter anzumerken. Wie an früherer stelle bereits erwähnt wurde ist das Kaiserreich Japan was die Weltmachtrolle anbelangt der Nachfolger der untergegangenen vereinigten Staaten von Nordamerika. Verstärkt wir das ganze durch die sehr traditionalistische Haltung der Japaner die eigentlich immer irgendwie Bezug zur Tradition und Kultur des japanischen Rittertums, sprich: Der Samurai, hatten. Im Gegensatz zu den US - Amerikanern ist das eine gänzlich japanische Eigenart. Überall dort wo japanischer Einfluss zu finden ist schlagen die Yamato - Ideale auf irgend eine Art und Weise ihre Wurzeln. Das ist in etwa vergleichbar mit dem heutigen Neoliberalismus (Möge Milton Friedman dafür in einer Hölle schmoren wo die Börse niemals die zehn - Punkte Marke überschreitet!)

@Chamäleon

Der Tenno ist in keiner Weise mit der Queen vergleichbar weil beide Vorsteher zweier gänzlich verschiedener Staatensysteme sind. Auch im Shadowrun - Universum ist das nicht anders. Der Tenno würde in der Tat niemals Opfer von Landminen besuchen oder sich so öffentlichkeitswirksam präsentieren wie dies die Queen tut. Einerseits aufgrund der Samurai - Traditionen, andererseits weil der Tenno ein Blutsverwandter der Götter und damit selbst göttlich ist. Das hebt ihn weit über jeden Durchschnittsjapaner, ja sogar über jeden anderen Nicht - Japaner. Traditionell hat der Tenno seinen sitz im Kaiserpalast den er auch nur selten verlässt.

@Mortes

Richtig. Das Shadowrun - Japan der 2070er ist eine Wirtschaftsmacht. mehr gibt es dazu nicht zu sagen bis auf die tatsache das es sich ähnlich auch auf kulturellem Sektor verhält wobei der Einfluss örtlich variieren kann. Aufgrund der gewaltsamen Zusammenstöße mit Japan hat vor allem China sehr große Differenzen mit Japan, aber auch viele pazifische und inselpazifische Staaten wie die Philippinen. Ebenfalls auch Korea das zur Zeit des mittelalterlichen Japan einmal japanische Kolonie gewesen ist. Dort wird sich der Einfluss der japanischen Kultur wohl arg in Grenzen halten wenngleich er nicht rigoros bekämpft wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Hexenjäger von nebenan.

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21.03.2009, 00:30
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Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Deadly Trevor hat geschrieben:
mehr gibt es dazu nicht zu sagen bis auf die tatsache das es sich ähnlich auch auf kulturellem Sektor verhält wobei der Einfluss örtlich variieren kann.

Das bedingt sich natürlich. Wirtschaftsmacht bedeutet auch immer Expansion, auch der bzgl. der Kultur. Diese überträgt sich dann (früher oder später) auf die Arbeitnehmer - auch wenn sie nicht aus dem japanischen Kulturkreis stammen. Und damit ist der Einfluß in das Alltagsleben nicht mehr abzuwenden.
Daher hängen in meinem Shadow-Universum auch außerhalb von Japan oder stark dominierten japanischen Gebieten entsprechende Werbereklamen und japanisch ist auch Bestandteil vom Seattler Stadtsprech. Das wird nicht von ungefähr kommen (wobei bei Seattle sicherlich die geografische Lage auch ein Faktor sein wird).

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21.03.2009, 11:17
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Beitrag Re: Das Kaiserreich aus UCAS-Sicht
Die geographische Lage, die soziokulturelle Entwicklung, die Geschichte der jeweiligen Region/des Landes, die Bevölkerungsentwicklung und diverse weitere Faktoren spielen da eine sehr große Rolle.

Sieh' Dir nur einmal den Free State California, CalFree, an. Bereits bvor dem Erwachen gab es neben der chinesischen auch eine große japanische Gemeinde und als die Unabhängigkeit durch die Tir bedroht wurde und das japanische Kaiserreich seine Marines dort stationierte hat dies zweifellos verstärkt zur Japanisierung beigetragen. Nicht zuletzt deshalb weil CalFree und Japan geografisch nicht weit voneinander entfernt sind.

Sieh' Dir dagegen nur einmal den afrikanischen Kontinent an. Dort ist der japanische Einfluss bis auf die großen Megaplexe fast Null.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Hexenjäger von nebenan.

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21.03.2009, 11:41
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