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 Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung) 
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Beitrag Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
So. Eigentlich dachte ich ja, daß wir den Run an einem Abend beenden, aber dann haben wir uns ja doch sehr verzettelt und eine Menge Spaß gehabt - und ich war wieder einmal Saalvollster.

Wie dem aber nun sei. Ich würde vorschlagen, daß wir zumindest die nächsten groben Schritte via Forum besprechen. Ob ihr das InGame oder OutGame machen wollt, ist mir egal. Ich denke aber einmal, daß ihr eher InGame wünscht.

Da ich meine (spärlichen) Aufzeichnungen vergessen habe, wäre es gut, wenn wir noch einmal rekapitulieren, was ihr bisher herausgefunden und welche Aktionen ihr bisher durchgezogen habt.

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24.11.2009, 20:22
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Also Stand war, das wir 15.000.000 NuYen Wirtschafftlichen Schaden bei einem Unternehmen anrichten sollten die in der nennen wir es mal "Veredelungs"-Branche tätig waren.
Nachdem wir geschätzt 300.000 Sachschäden, druch das Abfangen von Produktlieferungen, angerichtet haben wurde kam erst die Bilanz des Unternehmens ans Licht in denen trotz fehlender Versicherung der Lieferungen ca. 200.000 Rücklagen für Ausfälle inn ihrer Bilanz hatten. Fachleute (wie unsere Chars keien Sind) könnten sich vorstellen das diese Zahl in der Realität höher ist um gegen mehr gewappnet zu sein ohne als Feige dazustehen oder auch niedriger weil die Fachwelt halt solche Rücklagen braucht um einen Unternehmen zu vertrauen.
Dann gelang es uns das Wasser der ausstehenden Wasserspänder (welches alle zwei Tage ausgewechselt wird) mit eienr hohen Konzentration einer Downerdroge zu verseuchen.

Wir wissen nicht welchen Volkswirtschaftlichenschaden unsere Anschläge und das Drogenattentat ausgelöst hat allerdeings wenn man sich die Größenordnungen anschaut müssen wir da wohl noch "einen Zahn zulegen".

Da wir keinen Großflächigen Scahaden am Betriebsgeländer anrichten sollen scheint es mir sinnvoll sich über die Produktion bzw. die Zwischenlagerung der verschiedenen Werkteile, welche zum Veredeln gelagert werden) zu informieren und entwder eine Produktiopnsstraße auszuschaleten oder halt das besagte Lager zu sprengen.

Problem dabei war das ein Elementar über dem Gelände schwebt der von Übler Natur (lies Kraftstufe) war der auch einen entsprechend Mächtigen Magier mit sich Zieht.

Nun mein anderer Vorschlag, leise rein Jackpoint finden und die (ähnlich wie bei einer heutigen CNC Fräse) in den Geräten gespeicherten Produktionsabläufe schädigen.
Vorteil minimale exposition maximaler ertrag.
Gut soclhe Systeme werden Backup sachen haben aber wenn man die sache im System großräumig genug anlegt wird trotzdem was durchkommen und nach einem SOftwear update ist alels vorbei und der schaden angerichtet.

Was Gunnery nicht weiß aber was Henry sich vorestellen könnte ist, sich hilfe gegen den Geist zu holen. Nen Magier für nen wenn auch Niedrigstufigen Elementar bezahlen der auf abruf bereit steht und sich dann zusammen mit dem geist der von Roqe (?) beschworen wird und vielleicht Ihm selbst auf den geist stürtzt das sind 2 Freunde im Nahkampf udn so könnte sich auch solch ein Geist in die Knie zwingen lassen.
mfg
Henry

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25.11.2009, 11:42
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Okay, was ihr noch wißt, ist, daß ihr zwei Humanressourcen nicht schädigen dürft - Namen weiß ich nicht mehr (zur Not, nenne ich eben neue Namen).

Der Objektschutz obliegt Wolverine Sec., dem, mit Knight Errant, besten Sicherheitsdienst in Seattle, während der Personenschutz von einem ehemaligen Sturmfalken (Spezialeinheit der MET 2000) koodiniert wird. Ich meine, ihr wußtet auch, daß der Personenschutzabteilung ca. 20 bis 25 Bodyguards angehören, die weitesgehend alle über militärische Erfahrungen verfügen.

Dann habt ihr noch den persönlichen Sachbearbeiter bei der Hausbank dank Unfall - zumindest - ins Krankenhaus geschickt und das blieb, lt. einem LoneStar-Kontakt auch verborgen. Offizielle Unfallursache war wohl Übermüdung (o.ä.). Das Problem war, glaube ich, daß es bisher ja noch keine Veranlassung für die Geschäftsführerin der Firma die Hilfe der Bank für neue Kredite etc. in Anspruch nehmen zu müssen, aber es kann sein (lies: ich weiß es nicht mehr), daß ihr bei der Bank schon etwas in die Wege geleitet habt. Zumindest den Namen des (für euch) besten Sachbearbeiters habt ihr in der Tasche.


Es wäre hilfreich, wenn mir noch kurz jemand die Kraftstufe des Elementars nennen kann. Ich weiß nicht mehr hundertprozentig, welche ich da vergeben habe - nur, daß sie nicht von schlechten Eltern war.

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Zuletzt geändert von Mortes am 25.11.2009, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.



25.11.2009, 18:11
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Der Elementar war nach deiner Aussage "zwischen 9 und 11" und es war ein Luftelementar.

Bei der Bank hatten wir nichts in die Wege geleitet, da die Übernahme der Kunden wohl morgens vom Chef beim Kaffe bestimmt wird und nicht über die Matrix-Dienstpläne läuft. Den Namen vom "harten Hund Sacharbeiter" der Bank hatten wir aber. Oh das hattest du ja auch geschrieben.

Dann hatten wir noch zwei 2-Mann STreifen die mitsamt einen Wachwauwutzi Streife gehen wofür sie 40 min brauchen also nach je 20 min eine Streife an jedem Punkt ihres Streifenweges Vorbei kommt.

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25.11.2009, 18:43
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Ok, fangen wir mal an:

Es fängt mittlerweile an zu regnen an diesem späten Nachmittag, als Roque sich vom dem Treffen in seine "Einsatzunterkunft" begibt, die er für solche Zwecke angemietet hält.
Die Straßen sind schon jetzt voller Leben, als das GridLink seinen Ford sanft in die Downer Street einbiegen lässt.
Mit beiläufigen Interesse begutachtet Roque die vertrauten Neonbeleuchteten Fassaden der verschidenen Spielhöllen, asiatischen Imbissen, Puff's und anderer Lokalitäten, in denen das bunt gemischte Publikum kurzweilige Zerstreuung sucht.
Sichtlich in Gedanken versunken, schaltet der Zwerg mit einem Gedankenimpuls das GridLink aus und fährt den Wagen von Hand auf dem Parplatz hinter dem Wohnblock, auf dem in vergilbten großen Lettern "D35" steht.
Per Fernbedienung lässt er den Verschlussmechanismus des Wagens zuschnappen, als er sich ins ins Treppenhaus begibt.
Der Fahrstuhl war schon vor Monaten wegen irgend einem kleinerem Defekt ausgefallen und bislang hatte es der Vermieter lediglich geschafft ein entsprechendes Hinweisschild aufzuhängen.
Mit einem Fluch auf den Lippen schleppt Roque sich das erste Stockwerk nach oben bevor er sich mit einem "Ach leck mich doch" konzentriert und dann schnell nach oben schwebt.
Im 6 Stock angekommen tritt er in den blassgrünen Flur und folgt den an der Decke angebrachten Ablfussrohen zu seiner Wohnung.
Nur spärlich durch zwei flackernden Neonröhren beleuchtet murmelt der Zwerg ein "Home Sweet Home" als er bei der Tür zu seinem Apartement ankommt.
Mit einem Grunzen stellt er fest, dass der Hüter immer noch an Ort und Stelle ist, als er seine Wohnung betritt und sofort die Stahltüre hinter sich zuwirft und mit den zwei Balken zusätzlich sichert.
Schmerzliche Erfahrungen hatten ihn dazu erwogen, diese zusätzliche Sicherheitsmaßnahme einzurichten.
Er holt ein selbstkochendes Nudelgericht aus dem Kühlschrank, aktiviert es und wirft sich dann vor das Trideo, dass mit einem leisem Knistern zum Leben erwacht.
Oben links im Bild lässt er das Bild der kleinen Kamera eingeblendet, dass er Wochen zuvor in den Rohren über der Tür angebracht hat und ihm alles zeigt, was sich vor der Tür abspielt.
Gelangweilt schlürft er die Nudeln ein, während er durch die Kanäle switcht.
Dreck
Dreck
Dreck
Dreck
Dreck
Oh Mann, irgend n Aktienmist. Megadreck schnell... Moment, was erzählt der da?

Schnell drückt er auf "Aufzeichnen" und schaut sich interessiert die Sendung an.
Eine halbe Stunde später hämmert er mit seinen kurzen kräftigen Finger auf seiner Tastatur und schreibt eine Nachricht an Darkness und Gunnery:
Zitat:
Hoi Chummer,
Hab grade ne Sendung über Aktienkrams gesehen.
Normalerweise schau ich mir so nen Dreck nicht an, aber diese könnte ganz interessant für unseren Fall sein.
Hab den entsprechenden Beitrag angefügt, damit ihr euch den Kram auch mal geben könnt.
Offenbar hat irgend so n Pharmaziekonzern (Kryotech oder so) mächtig die Kacke am dampfen, weil wohl herausgekommen ist, dass irgend so ein Dreckhead Kohle veruntreut hat.
Das beste is, dass nicht der Verlust der Kohlen so tragisch zu sein scheint, sondern dass die ganzen feigen Pisser, die wohl Aktien von dem Konzern halten, die Muffe bekommen haben und jetzt panisch ihre Anteile verschleudern.
Das könnte auch die Lösung für unsere Sache sein.
Wir müssen nur allen glauben machen, dass da mächtig die Scheisse am dampfen ist, so dass die Zahlndreher zu der Überzeugung komm'n, dass sie ihre Kohlen in Sicherheit bringen müssen.
Dann wird bestimmt auch die Bank nervös und will ihrerseit ihren Kredit wiederhaben, bevor das Schiff untergeht.
Da sollten wir ansetzten.
Darkness, wäre Sahne, wenn du mal in ihren Bilanzen, oder wie der Drek heißt, rumschnüffelst, um zu checken, wo man da was drehen kann.
Ich weiß ja nicht, wie tief du da bohren könntest, aber vielleicht können wir ja irgendwem da n Linkes Ding unterschieben, damit das ne Welle gibt.
Was meint ihr?

Offensichtlich zufrieden über seinen brillianten Einfall schickt Roque seine Mail ab und lehnt sich in seinem Sessel zurück.
Was nu? Nach kurzen hin und herschauen greift Roque nach seinem Controller und richtet seinen Blick auf den Bildschirm...

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29.11.2009, 17:14
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Nach dem Einsatz auf dem Highway trabt Gunnery die Treppen zu seiner Wohnung hinauf, wirft die Tür hinter sich zu, schält sich aus dem Stadttarn- Kampfanzug und begibt sich direkt unter die Dusche.
Er musste die Armatur verschieben, dass er mit seinen mehr als zwei Metern Körpergröße darunter passt. Das Wasser ist warm, denn er hat sich einen extra Boiler eingebaut die ihm auch das warm Duschen außerhalb der für die Rechtschaffenden Nachbarn üblichen Zeiten ermöglicht.
Seufzend lässt er seinen Gedanken freien Lauf und versucht auf den einen Genialen Gedanken zu kommen der all die Probleme mit dem Auftrag auf einen schlag löst. Natürlich erfloglos. Das für einen Einsatz übliche Adrenalin ist verflogen und er bemerkt was für einen Hunger er hat, aber zunächst die Körperpflege. Die Nassrasur des Boltheads geht flink von der Hand, auch wenn er aufpassen muss, als er bei den verschiedenen Cyberwearbuchsen im Nacken ankommt.
So ist es gut,denkt er sich, als er nach der Rasur über die glatte Kopfhaut streicht;ich hasse es wenn die Sturmhaube an den Stoppeln hängen bleibt.



Als er die Tür zum Wohnzimmer öffnet begleitet ihn eine Wolke aus warmen Wasserdampf, in der offenen Küche greift er ins untere Fach des Kühlschrankes und holt eine Plastikbox mit bereits vorbereiteten Essen heraus. Sybille die gute Seele denkt sich Gunnery und seine Gedanken bleiben ein paar Momente länger bei der zierlich gebauten Frau mit den langen braunen Haaren hängen als er es sich eingestehen bereit wäre.
Der große Batzen Essen kommt in die Pfanne und wird auf großer Flamme kurz durchgeschmort, nach dem abschmecken setzt sich der hünenhafte Schwarze auf seinen Sessel und isst direkt aus der Pfanne. Blini mit einer Hackfleischsoße und grüne Bohnen, er mag die osteuropäische Küche sie erinnert ihn an seine alte Heimat, auch wenn man Frankfurt sicherlich nicht zu Osteuropazählen würde. Außer man hat den Highschoolabschluss an einer öffentlichen Schule hier in den UCAS gemacht.

Seine Gedanken wandern zurück zu seinem Auftrag und er greift wieder die Gedanken auf die unter der Dusche unvollständig geblieben sind.
Zwei Millionen Volkswirtschaftlichen Schaden sollten sie Anrichten, er fragte sich wie viel die Beiden Lieferungen die sie abgefangen hatten wohl ausmachten besonders hinblicklich der 200.000 die die Firma eh für „Ausfälle“ in ihrer Bilanz als Sicherheiten aufgeführt hatte.
Nein es würde Alles nichts nützen, sie mussten die Produktion direkt angehen um kurzfristig maximalen Schaden anzurichten. Der Ausfall der Forschungsarbeit von ein paar Tagen würde sich wohl erst langfristig bemerkbar machen, außer einer der Angestellten wird „lunatic“ und löscht die kompletten Datendenkt er sich trocken. Also war auch die Verseuchung der Wasserspenden mit der Downerdroge „Slowmotion“ nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Er brauchte also Informationen über die Produktion, am besten aus erster Hand. Die Pfanne wanderte in die Spülmaschine und er setzte sich wieder an seinen „Arbeitsplatz“. Eine große Arbeitsfläche mit viel Licht, seinen Verschiedenen elektrischen und mechanischen Werkzeugen aber auch einem leistungsfähigen Telekom.
Zunächst schreibt er eine kleine Suchanfrage, welche die Lebensläufe verschiedener Stellenvermittlungshoste nach der Firma durchsucht. Ein ehemaliger Angestellter wäre eine gute Informationsquelle und es ist erstaunlich wie viele willige Arbeitsnehmer ihre gesamten Daten in die Matrix eintragen um ihren potentiellen neuen Arbeitgebern gleich alles über sich preiszugeben.
Dann wendet er sich der Angestelltenliste, die Darkness aus einen der Firmenhosts geklaut hat zu, sucht Leute aus der Produktion und checkt jeweils die generelle Sicherheitseinstufung Adresse über dem „Seattle-Tourist-Information“ Host.
Nach einer kleinen Investition kann er online eine Wissensoft über Metallurgie nutzen aber leider hilft ihm das nur wenig, sie ist viel zu allgemein und so ist er froh sie sich nicht gleich ganz Heruntergeladen zu haben.

Grade als er sich die bisherigen Ergebnisse der Suchanfrage anschauen will blinkt eine Nachricht von Roque auf.
Während des Lesens wandert Gunnerys hand zielsicher zum kleinen Kühlschrank unter der Arbeitsfläche. Ein kurzes Abtasten um sicherzugehen das er nicht die Etherflasche erwischt hat und er zieht eine Flasche Bier heraus. Insgeheim freute er sich schon darauf, es war eine Flasche des deutschen Bieres, welches er in einem Importshop für einen horrenden Preis erstanden hatte aber hin und wieder konnte er sich das leisten. Ein leises Zischen begleitet das öffnen des Bieres, kein Drehverschluss, so hat Gunnery es mit dem Daumen des Cyberarms aufgestemmt.
Bevor er sich an die Antwort von Ruques Nachricht macht schüttet er ganz langsam und genüsslich einen tiefen Schluck des kühlen Bieres seine Kehle hinunter. Nach der Dusche zwirbelt die Kälte angenehm an der Schädeldecke; mit einem “Ahhhhh“setzt er die Flasche ab, nun wesentlich leerer als vorher.
Zitat:
Hey Roque
Interessanter Gedanke, aber du übersiehst das es sich bei unserer Firma nicht um ne Aktienmarkt notierte Firma handelt, sondern um eine die in privatem Besitz liegt. Wir müssten also so nen großen Skandal fingieren das es der Bank aufstößt und das dürfte schon was sein, besonders wenn das Unternehmen weiter brav ihre Raten zahlt.

Ich hab mal ein wenig gerechnet. Selbst wenn man annimmt das jede der Lieferung die wir abgefangen haben das Doppelte an Folgeschäden nach sich zieht haben wir gerade mal 400 bis 500 Kilo Schaden angerichtet, da in der Bilanz ja eh Sicherheiten von 200 K auftauchen sind dies maximal 300 Kilo… Ihr merkt es selbst, das sind im vergleich zu 2000 Kilo wirklich nicht viel.
Ich sage also weiterhin das wir direkt an die Produktion ran müssen, ich weiß das das heißt wir müssen in die Firma eindringen. Wir müssen also sehen wie wir mit diesem Geist fertig werden, weil Dieser wird wohl eine der ersten, wenn nicht die erste Reaktion sein mit denen wir uns rumschlagen müssten. Kannst du dir irgendwie Hilfe holen nen anderer Geist dem nen Kollege beschworen hat oder so? Kenn ich mich echt nicht mit aus also entschuldige wenn ich Bullshit erzähle.
Ich hab mal ne Auswahl von 5 Personen aus der Produktion angehängt dessen Wohnungen alle in Sicherheitsgegenden zwischen C und D liegen. Vielleicht sollten wir einen von denen nen Besuch abstatten um was über die genauen Produktionsabläufe zu erfahren um dann abzuschätzen wo wir mit wenig Einsatz viel Schaden anrichten könnten.
Mit freundlichen Grüßen
Euer Gunny

Bereits während er die letzten Zeilen seiner Nachricht geschrieben hatte blinkt das Emblem für einen eingehenden Anruf auf, schnell beendet er die Nachricht und nimmt ab. Sybille fragt ihn ob er nicht noch auf einen Kaffe vorbei kommen möchte, im Unterton hört man das sie etwas bedrückt und Gunnery konnte sich schon denken was.
Sie hatte sich gesträubt ihm Viren zu geben, mit denen sie die Belegschaft der Firma infizieren wollten. Viren die ein unkontrollierbares Risiko in ihren Augen gewesen wären, aber Risiken welche Darkness, Roque und Gunnery für die 45 K Lohn bereit waren einzugehen. Sie hätte sie ihm schon ausgehändigt, wenn Gunnery darauf bestanden hätte, aber die Vorstellung Sybille zu etwas zu zwingen was total konträr zu ihrem Gewissen war und so einen schwarzen Fleck in ihrer Seele zu hinterlassen war ihm ein zu hoher Preis gewesen. Zu sehr mochte er die kleine Frau die seid vielen Jahren sein Doc war und neben eventuellen Verwundungen auch seine Implantate pflegte. Es musste auch andere Wege geben.

Sicher fuhr er zu ihr hin, auch wenn es halb zwölf war und der Weg durch den halben Plex ging.
Sie saßen zusammen in ihrer Küche, auch wenn es nur eine kleine Kochnische war in der er we ein riesiger überproportionaler Klotz wirken musste, ähnlich wie Gulliver in Liliput. Sie sprachen nicht viel, es gab auch nicht viel zu sagen und trotzdem genossen sie beide die Nähe des anderen.
Die kleine Tochter kam hinein, ihren Teddy hinter sich herziehend, da sie nicht schlafen konnte. Gunnery sah an den Türrahmen gelehnt zu, wie Sybille ihr noch mal die Geschichte von Humphrey dem Hamster vorlas. Bis die Kleine eingeschlafen war.
Die Umarmung zum Abschied dauerte zu lange, fühlte sich zu gut an, war zu nah. Wortlos begannen die beiden sich zu küssen und als Jefferson geraume Zeit später aus ihrem Bett aufstand fühlte er sich so gut wie schon lange nicht mehr. Es war nicht zum ersten mal passiert, dass sie zusammen im Bett gelandet waren aber es war noch sehr fern davon zur Gewohnheit zu werden.
Er schlich sich aus der Wohnung, aber als er gerade die Tür zum Flur schießen wollte sah er die kleine Tochter wie sie ihn durch ihre einen Spalt geöffnete Zimmertür nachlächelte und mit der Teddypfote hinterher winkte. Schnell und doch unsicher schloss er die Tür, er war emotional komplett überfordert. Zulange war es her, zu lange war alles was ihn an Familie oder ähnlichen geprägt hatte her. Im Auto überlegte er sich bei seiner dritten Zigarette was sich geändert hatte. Der Schwarze war nie ein Kind von Traurigkeit gewesen und doch war nun irgendwie eine Zeit oder ein Zustand in seinem Leben erreicht, das nach jeder zugegeben schönen Nacht mit einer Professionellen, oder auch nur einen leichten zuhabenden Mädchen ein bitterschaler Geschmack im Mund und im Geist zurückblieb, wie Belag auf der Zunge.
Aber nach den Nächten mit Sybille fühlte es sich an als wäre er neu geboren, um einen abgedroschenen Romantikerausruck zu gebrauchen. Lächelnd erinnerte sich Gunnery das eine von Sybills und seinen begegnungen wirklich in eine Action-Romanik-Komödie passen würde. Damals hatten sie ihn zu Hilfe Gerufen, als der Inner-City-Travel Bus in dem sie saß von ein paar Gogangern als Zielscheibe genutzt wurde und Lone Star mal wieder auf dem Schlauch stand.
An Schlaf war eh nicht zu denken und so fuhr er die Adressen der Mitarbeiter ab und schaute sich jeweils kurz um ob es bei irgendeinen einen besonders einfachen Zugang zur Wohnung oder irgendetwas anderes Auffälliges gab. Das Radio spielte Walk with me right to the Moon ein Jazzstück aus dem letzten Jahrtausend und Gunnery schnippte den nächsten Kippenstummel aus dem Fenster auf dem Asphalt hinter sich.

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02.12.2009, 16:32
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
DIESE VERDAMMTE NUTTE! wohl schon zum 10. mal brüllt Roque sein Trideo an, als er ein weiteres mal von "PussyDelux3" im Spiel "Breaking the Eagle" erschossen wurde.
Verfräggter Dreck mit einem wuchtigen Schlag schaltete er das Spiel aus und geht wutentbrannt auf und ab.
So eine Nutte, Gnaaaaaaaaaaaaaa ich könnte ausflippen. Ich muss mich jetzt abreagieren. Was? Ah Gunnery meldet sich, was will denn der dicke jetzt?
Kurz überfliegt er die Mail.
Na das war ja wohl n kalten mit den Aktien. Muss ich also doch gegen dieses Luftelementar ran. Oder ich schleich mich einfach als Techniker rain, leg ne Bombe und spreng die halbe Halle in die Luft. Hm. Dafür müsste ich mich erstmal mit Bomben auskennen. Ach Dreck.
Wütend reibt er sich die Stirn.
Dreck
Zitat:
Okay Leute, zürck ans Reissbrett.
Die Drecksfirma ist keine Aktiengesellschaft.
Gunnery hat recht, wir müssen da rein, was bedeutet, dass ich den Geist geeken muss und mich anschließend um den Magier kümmere.
Das müssen wir gut planen, also sollten wir uns morgen mal treffen.

Er kontrolliert zweimal ob Darkness und Gunnery die NAchricht erhalten haben und geht dann Duschen.
Scheisse
Fluchend dreht er das Wasser auf...

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02.12.2009, 19:01
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Direkt nach dem Einsatz steigt Darkness in seinen Dodge und stöpselt sich ein. Sofort veschmilzt er mit dem Fahrzeug und altbekannte Gefühle überkommen ihn. Die Regentropfen auf „seinem“ Dach, der Asphalt unter „seinen“ Reifen, das Gridlinksignal, das durch sein Gehirn jagt, der Sensoreninput, der seine Sinne ins übermenschliche steigert. Er aktiviert die von ihm präferierte Rundumsicht, lässt den Motor an und spürt sofort die Kraft der Maschine.
„Wie kann man das Autofahren eigentlich ohne Riggcontrol genießen?“ fragt er sich nicht zum ersten Mal.
Er fährt los und steuert zielstrebig seinen Unterschlupf an. Zu hause angekommen, stellt er sein Auto in die zugehörige versenkbare Box, stöpselt sich aus und lässt die Box im Boden verschwinden. Dann geht er in die Küche zum Kühlschrank.
„Was haben wir denn noch zu Essen im Haus. Ah, Spaghetti Bolognese von Mamma, gestern angekommen. Molto delizioso!“
Er schiebt die Pasta in den Ofen, geht er hinunter in den Keller und holt sich eine gute Flasche vino. Er isst die Pasta ganz auf und leert die Flasche Wein, um sich dann eine Zigarette anzuzünden und genüsslich zu rauchen.
Während seine Hausdrohen den Abwasch erledigen, setzt er sich auf die Couch um ein wenig zu entspannen. „Vielleicht fällt mir dann ja was ein, was wir noch wegen des Runs unternehmen können.“ Er schaltet den Fernseher an und schläft fast sofort ein.

Ein kleines Dorf in der Nähe von Neapel. Ein kleiner Junge, der mit seinen Freunden spielt. Plötzlich ertönt eine sanfte Frauenstimme: „Jackie! Jaackie! Komm schon fratellino, Mamma hat das Essen fertig!“ Widerwillig trennt sich der Junge von seinen Spielkameraden und läuft auf seine Schwester zu. Dann plötzlich ein greller Lichtblitz. Dann Donnergrollen. Dann ein Feuerball, der seine Schwester verschlingt. Der kleine Junge fängt an zu schreien „Sophia! SOPHIAAAA!“ Dann wird er von der Druckwelle erfasst und wie von einer unsichtbaren Faust getroffen rückwärts an die Wand geschleudert. „sophia“.....

Vom Piepen seines Handys geweckt, schreckt Darkness schweißgebadet auf. „Was? Wer? Roque? Was will il nano von mir?“ Kurz überfliegt er die Nachricht. „Porca miseria! Hat der Kleine bei der Einsatzbesprechung gepennt? Cazzo! Das kommt davon, das der immer nur an die putanas in seinem Club denkt!“ Genervt zündet sich Darkness eine Zigarette an und will just eine Antwort tippen, als schon Roques zweite Nachricht kommt.
„Ah, hat er es doch noch verstanden.“

Zitat:
Gute Idee, wir sollten uns auf jeden Fall treffen. Wann und wo?


Nachdem er die Nachricht abgeschickt hat, begibt sich Darkness in den Keller und holt eine Flasche Grappa, um die Reste des Alptraums aus dem Kopf zu bekommen. Sophia......

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03.12.2009, 23:57
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Nach einem erfrischendem Bad trocknet sich Roque ab, zieht sich die Sporthose über und kehrt ins Wohnzimemr zurück.
Sofort checkt er seinen Posteingang, als er das entsprechende Symbol auf dem Trideo sieht.
Zitat:
Lasst uns mal morgen Mittag um 12 Uhr im Il Mangiare treffen.
Das ist so ein lauschiges Restaurant in Auburn in der 1025zigsten Porter Street in der Nähe des Dwight Garret Parks. Kann man eigentlich nicht verfehlen.
Da sind wir ungestört und können was richtiges Essen.
Ich zahle.
Bis dann.

Roque überprüft nochmal die Rechtschreibung, schickt die Nachricht ab, und steht dann arme routierend auf.
Er lässt den Nacken krachend kreisen und stellt sich in breitbeinig auf.
Dann schließt er die Augen, atmet tief durch und beginnt dann mit einem langsamen, anmutigen Schattenboxen mit weit ausholenden Gesten und kreisrunden Bewegungen.
Seine Züge verändern sich schimmernd zur Maske des Wildschwein, als er konzentriert eine kurze Beschwörung murmelt.
Kurz darauf schimmert vor ihm die Luft und eine Humanoide Gestalt tritt aus dem nichts.
Gekleidet in der Uniform eines Hausmeisterst nickt der Herdgeist Roque respektvoll zu und fragt in einer Stimme, die leicht verzerrt klingt:
Du hast mich gerufen. Was möchtest du?
Hoi. Ich gehe jetzt zu Bett und möchte, dass du in der Zwischenzeit über mich wachst und mich dann kurz bevor die Sonne aufgeht weckst. Außerdem möchte ich darum bitten hier mal sauber zu machen.
Zwar liegt hier nicht viel herum, aber es muss die Küche gesäubert und auch mal Staub gewischt werden. Das wäre alles.

Das ist kein Problem. Ich werde über dich wachen und die Hausarbeit ist im Nu erledigt grinst der Geist und beginnt sogleich mit der Arbeit.
Wohl wissend, dass in dieser Jahreszeit die Sonne erst um halb acht herum aufgeht, geht Roque zufrieden zu Bett.

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09.12.2009, 22:05
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Hwwwa? offenbsichtlich vollkommen verwirrt schreckt Roque hoch.
Verkacktes Bett, kein Vergleich zu meiner richtigen Wohnung. Mal kucken wieviel uhr das ist
Ein Blick auf sein Armbandtelekom zeigt ihm, dass es bereits 6 Uhr morgens ist.
Warum antworten die Dreckheads nicht? Die sind doch sonst immer die ganze Nacht wach?
Schnell schickt er noch eine Nachricht an die zwei und wühlt sich dann zurück in sein Bett.
Zitat:
Ey ihr Kasper.
Geht das morgen jetzt klar, oder was?

Er stellt das Kom auf lautlos und schläft dann wieder ein.

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14.12.2009, 01:32
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Es war kurz vor Sonnenaufgang, als die zweite Nachricht von Roque Gunnery erreicht. Zu dieser Zeit sitzt er gerade bei seinem Büchsenmacher und wechselt das Öl an der Drehbank aus. Während er seine öligen Hände an einem Schmutzlappen reinigt hört er mit einem Ohr den Ausführungen von Winny zu, der sich über eine neue Waffe auf dem Markt aufregt die im mittleren Preissegment noch mit billigen Druckguss daher kommt. Blinkend fängt sein auf dem Tisch liegendes Armtelekom seinen Blick, natürlich hatte er es abgenommen als er unter der Maschine lag und die festgefressene Ölablassschraube loswuchten musste.

Zitat:
Sorry hatte das Telekom nicht am Man. Jo machen wir so, weiß aber nicht wie viel ich bis dahin noch rausbekommen kann. Bis dahin. Gunnery.


Nun hat er noch knapp sechs Stunden, bis er sich mit seinen Kameraden trifft, T minus 600 schießt es militärisch durch seinen Kopf, aber er müsste noch nach Auburn fahren, was wein wenig außerhalb lag. So überlegt wie er die Zeit bis dahin rumbekommt und nach kurzem gedanklichem Durchgehen seiner Jazzchipsammlung im Wagen beschließt er die Zeit auf der Straße zu verbringen.

Der Morgen war noch zu frisch für die Berufspendler und schon zu spät für die diversen Go-Gangs um die man sich sorgen machen konnte, wenn man auf einen makellosen Lack seines Autos bestand. Die Musik schallte laut aus dem geöffneten Fenster, eine frische Briese vom die von der Bucht her wehte, Gunnery steht auf dem Mount Siriana in Tacoma und Blickt auf hinaus aufs Wasser. Eine Berührung auf den Autoschlüssel und die Musik hinter ihm verstummt, in seiner Hand dampft ein großer Kaffeebecher dessen Aroma sich mit dem des Windes vermengt und Gunnery den Kopf freibläst.

Die Gedanken an Sybille musste er willentlich bei Seite schieben, was ihm aufgrund seines starken Willens auch ganz gut gelang. Es hatte sich eingeschlichen das sie nach einer gemeinsamen Nacht ein paar Tage auf Abstand gingen, wohl weil sie beide nicht wussten wie es weitergehen sollte.

Der Kaffe schmeckt nach der Pappe des Bechers, aber was will man von einem McBee-Burger Kaffe erwarten.
Tja da können und werden sicherlich noch andere Anteilseigner ob still oder halboffiziell mit drinhängen, aber wie käme man an die ran? Vielleicht aber immerhin einfacher als an das andere Führungspersonal, dessen Sicherheitstruppen von einem drecks ehemaligen Sturmfalken kommandiert wurden .

Inwieweit stille Teilhabe oder Geldgeber ihr Geld plötzlich zurückfordern konnten, dafür reichten Gunnerys sporadische Kenntnisse des Wirtschaftgebarens nicht aus. Er überlegte kurz ob er Himmler, den Konzerner, um Rat fragen sollte, aber er entschied sich dagegen. Unter seiner Haut schlummerten in Himmler doch so einige faschistoide Tendenzen, wenn man net wäre hätte man sie ausgeprägte Vorurteile nennen können. Wenn Gunnery ihn in dieser Frage um Rat gefragt hätte wäre das vielleicht Wasser auf seine Mühlen gewesen und dieses Risiko wollte der Schwarze noch nicht eingehen.
Himmler lieber nicht sonst sieht er wieder bewiesen das schwarze kleine Hirne haben, aber dieser O-Dog schien sich mit so was ja auch auszukennen, auch wenn er sich seine Wirtschafftlichen-Sporn in nem Puff verdient hat.

Mit einem wissenden Lächeln schweifen seine Gedanken zu der „Willkommensparty“ vom besagten O-Dog. Der Puff war voller Leute und noch mehr Nutten gewesen und wenn man dem Kerl was lassen musste, er hatte echt gute Modelle am laufen. Der eher einem Auto oder anderen Gebrauchsgegenständen zugehörige Begriff Modelle kam nicht von ungefähr in seine Gedanken. Gebrauchsgegenstände, das waren diese Art von Frauen für ihn und auch für die meisten anderen seines Geschäfts. Wieder war er froh dass es mit Sybille anders war, damit fühlte er sich irgendwie menschlicher und auch lebendiger.

Die Sonne war nun schon fast am Zinit und hier, außerhalb der Smog-Glocke des Plexes, funkelte sie grell über das Wasser. Gunnery setzte sich seine Sonnenbrille auf, er hatte schon immer sehr Lichtempfindliche Augen gehabt. Er zog noch einmal die frische Luft in seine Lungen machte auf dem Absatz kehrt und schwang sich wieder hinter das Steuer seines Wagens. Mit dem Motor erklingt auch wieder die Jazzmusik aus den Boxen, ruhig lenkt er den Wagen gen Auburn der Verkehr hat nach dem der Pendler-Rushhour wieder etwas abgeebbt aber es ist immer noch sehr voll auf den Highways. Mit einer geübten bewegung stöpselt sich Gunnery in den Bordcomputer ein und schreibt, einer plötzlichen emotionalen Eingebung folgend, via Gedanken befehle eine kurze Nachricht an Sybille. Seine Nachricht ist nichtssagend fast schon unpersönlich, es kommt wohl viel mehr darauf an das er sich meldet an einem Tag der für sie im gleichen Bett begonnen hat.

Pünktlich steht der Hühne vor dem Lokal, noch sieht er keines der ihm bekannten Autos und so raucht er erst einmal noch eine Zigarette auf dem Parkplatz vor dem Lokal, an sein Auto gelehnt stehend.
Da sieht er den Zwergen in seinem Wagen auf der Zufahrtsstraße, man merkt wie Roque das Steuer übernehmen muss, weil das Gridlink nicht bis auf auf dem Parkplatz verlegt ist.
Er steigt aus als Gunnery seine Zigarette auf dem Asphalt ausdrückt und ihm Begrüßend zuwinkt.

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16.12.2009, 18:02
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Gmpf?
Stoß
Wsnn?
Aufwachen!
Brmpf
Meister, aufwachen, die Sonne geht gleich auf! sagt der Geist und stößt Roque etwas härter in die Seite.
Gnf isjaschongut, ich bin wach, ich bin wach.Müde reibt er sich die verquollenen Augen und setzt sich auf.
Alles erledigt? Irgendwelche Vorkommnisse?
Nein Meister, alles erledigt. Hab gewischt und aufgeräumt und niemand versuchte sich Einlass zu verschaffen. Kann ich jetzt gehen?
Sicher, und danke dafür. Bis zum nächsten mal
Grinsend verblasst die Gestalt des Geistes und lässt Roque alleine zurück.
Nach einem dampfenden Becher Kaffe zieht Roque Sportsachen an, wirft eine gepanzerte Armyjacke über und steckt sich seine modifizierte Desperado in den Hosenbund.
Er greift nach einem kleinem Gummiball und wirft ihn mit Wucht gegen die gegenüber liegende Wand und versucht vergeblich das zurückprallende Geschoss zu fangen, der stattdessen ungebremmst in das schlafzimmer fliegt und offensichtlich den Wecker vom Nachttisch fegt, was Roque ein missbilligendes Grunzen entlockt.
Dreck, hab ich doch glatt die Tür vergessen.
Egal

Mit wirbelden Armen dreht er sich um die eigene Achse und streckt diese dann, die Hände von sich weisend, nach vorn und atmet langsam aus.
Kurz durchfährt ein Schauer ihn und er geht in das Schlafzimmer, wo er den Ball aufklaubt.
Erneut schleudert er diesen gegen die Wand, nur dass er ihn diesmal ohne Probleme auffängt.
Grinsend lässt er ihn fallen und verlässt die Wohnung, wo er trotz kalter Witterung sogleich in einen lockeren Trab verfällt.

Zu dieser frühen Stunde ist der als "Tourist Ville" bekannte Teil Redmonds wie ausgestorben.
Nur einige unverbesserliche Vergnügungssüchtige und die üblichen Opfer des Kapitalismus befinden sich noch - mehr oder weniger schwankend- auf den beinen.
Bestens für Frühsport geeignet befindet Roque und setzt seine Joggingrunde unbeirrt fort.
Nach guten 60 Minuten kommt er wieder an seiner Wohnung an, wo er, nachdem er die Riegel wieder vor der Tür arretiert hat, seinen Zauber fallen lässt und sich duschen geht.

So mal schauen, wir haben es jetzt 10:45, perfekt.
Das sollte locker ausreichen um pünktlich beim Treffen anzukommen. Wird dann aber auch Zeit, dass ich was zu beissen bekomme...

Schnell kleidet sich Roque mit einer Blue Jeans, einem rotem Holzfällerhemd sowie einer gepanzerten, dunkelblauen Sportjacke an.
Ein paar braune Boots vervollkommnen den Anblick eines typischen Arbeiters aus der Mittelschicht und Roque begibt sich zufrieden zu seiner Parkbucht.
Der Wagen springt zufrieden summend an und nachdem das Restaurant unter den Favoriten gefunden und angeklickt ist, fädelt sich der Americar sorgfältig in den dünnen Verkehr ein und fährt los.
Nach einer Ereignislosen Stunde erreicht Roque das Restaurant, wo er den Wagen langsam und sorgfältig in eine Parkbucht unterbringt.
Ah, da ist Gunnery ja schon.
Hoi Chummer, is Darkness noch nicht da? sagt er grinsend, während er nach Gunnerys Hand greift.

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10.01.2010, 19:27
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Der glatzköpfige Schwarze steht in dem für ihn typischen dunkelgehaltenen Geschäftsanzug an seinem Auto und macht ein paar Schritte auf Roque zu als dieser sich nähert.
Beherzt ergreift Gunnery die Hand des Zwergen und muß sich nicht daran erinnern nicht mit der vollen Härte seiner mechanischen Hand zuzupacken.
"Hoi Roque, schön dich zu sehen. Ne von unserem Rockstar ist noch nichts zu sehen gewesen, aber lass uns ruhig schon reingehen ich hab ordentlich Hunger."

Die beiden setzen sich in eine der hinteren Ecken. Die ihnen eigene Präsenz sagt dem anwesenden Kellner das er sich besser sputen sollte aber dannach die beiden Herren wohl besser nicht mit zuviel Aufmerksamkeit behelligt.

Erst wird die Karte studiert und beide bestellen sich eine ordentliche Portion Mittagessen samt Vorspeise die bei Gunnery ein Salat darstellt.
"Also wie ich schon geschrieben habe wir können deren Lieferungen abfangen bis wir grün werden, da sind für die nur Peanuts. Wir müssen entweder an die Produktion oder direkt an die Geldgeber ran."
Der Kelner macht mit einem taktischen Räuspern auf sich aufmerksam und das Gespräch verstummt kurz als die Vorspeisen samt Getränken serviert werden.
Entgegen irgendeiner orientalischen Etikette redet Gunnery beim Essen über den Job weiter.
Problem ist nur das wir die Geldgeber nicht kennen und ich auch nicht weiß in wieweit die jetzt plötzlich ihre Investitution zurück verlangen können und über die drecks Produktion wissen wir auch zu wenig um wirklich zu wissen wo man ernsthaften aber reperablen Schaden anrichten könnte. Alles Scheiße." Sagt der Söldner mit einem Lachen im Gesicht und einem Zwinkern im Auge als er sich eine der Cherry Tomaten in den Mund wirft.

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Zuletzt geändert von Darkface am 12.01.2010, 08:51, insgesamt 1-mal geändert.



11.01.2010, 18:21
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Beitrag Re: Achse der Elite - Der Samariter (Fortsetzung)
Roque steckt sich sichtlich zufrieden eine Pepperoni in den Mund, kaut genüsslich und schleckt seine Finger ab.
Weißt du, ich hab mir überlegt, dass ich mich vielleicht mit Hilfe von Darkness als Techniker da einschleiche.
Oder Darkness kommt gleich mit, und tritt als Computer Honscho auf und ich bin sein Assi.
Dann könnten wir uns vor Ort mal umschauen, bisschen spionieren und so.
Vielleicht könnte man dann sogar Peilsender und Cams an entsprechenden Punkten anbringen.
Was meinste?

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11.01.2010, 19:05
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